Beispiele für dein Content Marketing

Geschrieben von VAfriederike

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Januar 10, 2023

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So siehst du durch im Content Dschungel

Im letzten Beitrag habe ich allgemein über Content erzählt, schau hier.

Ich steige mit dir tiefer ein in die mystische Welt des Contents, nehme dich mit auf die Reise und erkläre dir, welche Formen von Content es gibt und wie du den für dich nutzen kann.

Du bekommst heute Beispiele und eine Guideline, die dir hilft, ein Licht im Content Dschungel zu finden!

Content Marketing- brauchst du das für dein Business?

Content Marketing. Das große Wort, dass immer wieder herumgeistert.

In meiner täglichen Arbeit als Texterin begegne ich immer wieder Unternehmen, die ihre komplette Online Strategie auf einzelne bezahlte Kampagnen stützen. Erstes Argument für eine bezahlte Kampagne: Direkte Resultate – ein messbarer Erfolg.

Ich verstehe das voll! Ich bin auf deiner Seite. Schaltest du Ads, hast du innerhalb kurzer Zeit eine größere E-Mail-Liste oder generierst gleich Verkäufe. Du kannst direkt nachvollziehen, welche deiner Anzeigen wie performed hat.

„Über Social-Media haben wir noch keine Verkäufe erzielen können“

„Soviel Arbeit für nichts!“

Weißt du was? Ich liebe Gärtnern. Ganz in der Nähe haben wir ein tolles Gartencenter. Weil das aber natürlich etwas teurer ist als die Samen oder Jungpflanzen im Baumarkt zu holen oder selbst vorzuziehen, gehe ich da wirklich nur selten hin.

Aber ich folge dem Gartencenter auf Facebook. Und irgendwann im Frühjahr war es wieder so weit. Mit Begeisterung zeigte die Geschäftsleitung neue Goldstücke der Pflanzenwelt. Was machte ich? Ich setzte mich aufs Rad und ab gings ins Gartencenter. Sabbernd, wie ein junger Hund, der sich auf seinen Kauknochen freut, räumte ich also quasi den Laden leer. Naja, zumindest fast alles.

Wozu brauchst du Content?

Du benötigst Inhalte, also Content, um deine Produkte oder Dienstleistungen zu präsentieren.

Stell dir vor du stehst auf der Bühne und bist Schauspieler. Du möchtest mit deinem Auftritt dein Publikum begeistern, du möchtest dein Publikum verzaubern und in den Bann reißen. Das bist du – nur auf die Businesswelt bezogen. Du performst auf der Businessbühne und möchtest deine Kunden in den Bann ziehen. Fesselnd, magisch und ganz zauberhaft.

Der Nachteil daran?

Content wird dir nicht auf der Stelle Erfolge bescheren, nicht heute, nicht morgen, nicht übermorgen. Vielleicht sogar nicht mal in einem halben Jahr.

Stell dir noch etwas vor. Du bist Sportler und möchtest Erfolge auf Wettkämpfen erzielen. Meinst du es reicht aus mal 1 Monat einen Sport zu trainieren und dann hast du sofort Erfolge? Wie auch im Contentmarketing braucht es Zeit. Ein Karateka trainiert oft Jahrzehnte bis zum schwarzen Gürtel. Viele fangen einen Sport schon im Kindesalter an und sind so am Ende über viele Jahre dabei, lernen den Ball zu dribbeln zu stoppen und die Pässe werden auch immer besser.

Welche Contentkanäle solltest du bespielen? Was gibt es und ist Social-Media ein Content Kanal?

Lang lebe der Content!

Langlebiger Content ist solcher der auch nach Jahren noch online zu sehen ist (natürlich nur wenn dieser auch optimiert ist). Beispiele für dein Content Marketing sind Blogartikel, Podcasts oder YouTube Videos.

Ich stelle dir kurz verschiedene Formate vor.

Blog

Ein Blog ist eingebettet auf deiner Website oder kann alleinstehend sein. Das Gute an einem Blog – er wird in den Suchmaschinen gefunden. Optimierst du diesen für Google und Co. Erscheint der Beitrag oben in der Suche. Hast du schonmal nach einer bestimmten Frage gegoogelt? Dann wird unter den ersten Ergebnissen auf jeden Fall einige Blogbeiträge zu sehen sein.

Podcast

Das gesprochene Wort ist ein machtvolles Instrument – richtig eingesetzt. Immerhin nutzen ganze 46 % also zwei von fünf Deutschen einen Podcast

Die einzelnen Episoden stehen dauerhaft zur Verfügung und ich höre immer wieder von Nutzern, die mit einer Folge anfangen und sich dann Stück für Stück durch den ganzen Podcast bingen. Ähnlich einer Serie, da waren Seriennachmittags und Bingewatching während meiner Studienzeit eine gern gesehene Aktivität.

YouTube

Video ist King, nicht nur Content. Video ist sozusagen die Premiumversion und vereint das Gehörte wie auch das Sehen in sich.

Wenn du ohnehin ein Video für deinen Kurs erstellst, dann kannst du Snippets auch wunderbar für YouTube verwenden. Oder du nimmst deinen Podcast auf? Dann nehme diesen doch gleich mit Video auf und füge noch weitere grafische Elemente hinzu.

Das tolle an YouTube? Die Plattform fungiert auch gleichzeitig als Suchmaschine und deine (optimierten) Inhalte werden besser gefunden

Welchen Content Kanal solltest du für dich nutzen? Deine Beispiele für das richtige Format

Bei der Frage, welchen Contentkanal du bespielen sollst wäre die falsche Antwort für ein kleines Business „Alle!“ Langer Content braucht Zeit, ein Blogartikel muss erst recherchiert, geschrieben und dann SEO-optimiert werden. Ein Podcast muss aufgenommen, geschnitten und bearbeitet werden. Und in einem Video steckt mindestens genauso viel Arbeit!

Bist du Solo-Selbstständig oder hast ein kleines Unternehmen mit begrenzten Ressourcen, würde ich dir empfehlen nach deinen Vorlieben zu gehen.

Du schreibst gerne? Dann starte einen Blog. Dir liegen Video und die Umsetzung? Dann ran an YouTube. Du redest gerne? Dann begib dich in die unendliche Weite der Podcasts.

Da Content alles ein wenig Zeit benötigt,  solltest du hier etwas nehmen, was dir auch wirklich Freude und Spaß bereitet.

Eine wichtige Sache noch – Bespielst du Plattformen, die dir nicht gehören, also YouTube oder du hast einen Podcast, dann muss dir klar sein, dass du abhängig bist von diesen Plattformen. Schmeckt dem Betreiber dieser also dein Gesicht nicht, kannst du schnell gesperrt sein.

Nutzt du also einen Podcast, dann kann es sinnvoll sein, den Inhalt für YouTube zu recyceln und daraus dann auch einen Blogbeitrag zu erstellen. Unterschiedliche Menschen reagieren auf unterschiedliche Formate. Manch einer schaut gerne hin, ein anderer hört gerne zu, während die Mama mit Baby (das gerade schlafen soll) eher etwas liest.

ABER: wie ich vorhin schon angemerkt habe – Übernehme dich nicht! Starte mit einer Plattform, beherrsche diese und arbeite dich erst später in neue Gefilden vor.

Ist Social Media auch Content?

Na klar. Social Media ist auch Content. Allerdings eine andere Form. Posts bei Social Media sind ebenso schnell aus dem Feed verschwunden, wie sie dort überhaupt hingekommen sind. Im Gegensatz zum langlebigen Content verschwinden die Inhalte schnell und sind übermorgen gelber Schnee von Vorgestern. Klar sind deine Inhalte auch in deinem Profil sichtbar, aber machst du dir die Mühe die Profile durchzuschauen?

Dennoch ist Social Media wichtig für dich und dein Business. Bis nämlich Google oder Podcastnutzer auf deine Beiträge aufmerksam werden, kannst und sollst du den pushen. Das kannst du mithilfe deiner Präsenz in den Netzwerken machen.

Du kannst anderen Nutzern von deinem Blogbeitrag erzählen.

So wählst du den richtigen Social-Media-Kanal

Anders als bei einem Blog oder Podcast oder ist die Auswahl des richtigen Kanals hier von oberster Bedeutung. Verkaufst du an Teenies, wird dir Facebook oder LinkedIn nicht viel nutzen. Deine Zielgruppe wird sich eher auf TikTok herumtreiben. Bist du im B2B unterwegs lohnt sich LinkedIn und ist deine Zielgruppe schon etwas älter lohnt sich Facebook oder Instagram.

Ein wichtiger Schritt ist hier die Recherche deiner Zielgruppe. Da das Thema sehr umfassend ist, gibt es dazu einen eigenen Blogbeitrag. Möchtest du mehr über deine Zielgruppe erfahren, dann schau mal hier.

Content Recycling

Gut ist also, wenn du einen Mix aus langlebigen und schnellen Content hast. Und das Gute daran:

Du kannst den Content der langen Kanäle immer wieder recyceln. Für Social Media kannst du einen Blogbeitrag in mehrere Teile aufteilen und erhältst viele kleine Contentschnipsel, die du super gut snackable posten kannst.

Denn ganz ehrlich, scrollst du durch deinen Feed und schaust dir tiefgründigen Input an? Nee, oder? Wir scrollen und scrollen und scrollen und bleiben irgendwo hängen, schauen das dann einige Sekunden an, nur um weiter zu scrollen.

Wichtig ist also, dass dein Content hier eine gute Headline hat, sodass deine Follower beim Scrollen hängenbleiben. Je nach Plattform ist auch die visuelle Aufbereitung wichtig.

Was ist mit dem Newsletter?

Ja, dein Newsletter! Der ist wichtig. In deinem Newsletter hast du Kunden, die an deinen Produkten interessiert sein, die du nicht erst von dir überreden musst sondern die sich schon für dich interessieren. Und auch hier hilft dir der vorherige Content

Und auch hier hilft dir der vorherige Content. In deinen Newsletter kannst du jetzt wieder Auszüge deiner langen Contentformate reinpacken. Dazu noch etwas persönliches, vielleicht auch leckere News aus deiner Industrie und eine Prise Humor – fertig ist das Newslettergericht.

Ich fasse nochmal zusammen.

Die Basis deines Contents bildet ein langlebiges Format, wie dein Blog. Mit einem Blog bist du unabhängig externer Plattformen und kannst in den Suchmaschinen gefunden werden. Deshalb würde ich einen Blog auf kurze oder lange Sicht starten.

Dann kommen Formate, wie YouTube oder ein Podcast. Schlau ist es hier von der gesprochenen Form zur geschriebenen zu arbeiten. Der Newsletter ist ein wichtiges Tool für dein Business und soll an dieser Stelle eine tragende Rolle bekommen. Auch hier kannst du den Content wunderbar recyceln für diesen.

Ganz zuoberst, weil kurzlebig steht dein Social Media. Social Media ist wichtig, aber man muss sich im klaren sein, dass man abhängig der Plattform ist und die Reichweite stark sinkt, wenn man hier nicht regelmäßig Input liefert.

Hast du wenig Zeit, dann lege dein Fokus erst auf die Basis, bevor du dich zur Spitze arbeitest.

Blog - YouTube/ Podcast - Newsletter - Social Media stellen den Content als Pyramide dar
Meine Content Pyramide

Wissen die Leute, was sie mit deinen Infos anfangen sollen? Der Call-to-Action

Nein? Dann ist das aber höchste Zeit. All dein Content muss ein Ziel haben. Das ist der Verkauf deines Produktes oder deiner Dienstleistung.

Dazu musst du in jedem deiner Beiträge, deiner Videos, deines Podcasts, deines Newsletters oder deiner Social-Media-Beiträge einen klaren Call to Action hinterlegen. Eine Handlungsaufforderung.

„Schreibe mir“ „Schau hier“ „Komm in den Kurs“ „Neugierig? Klick hier“ „Schreibe in die Kommentare“

Meine Handlungsaufforderung an dich?

Wenn du Hilfe bei deinem Content benötigst oder deinen Content auf das nächste Level heben möchtest, dann schreibe mir und wir besprechen gemeinsam wie es weiter geht!

Tipps und Tricks rund ums Schreiben, Launchen und Online Business

Begib dich mit mir zusammen auf eine Reise in die Welt des Schreibens, des Launchens und des Online-Business. Wir lernen neue Kulturen kennen, entdecken neue Sichtweisen und lernen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt!

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